Ein Mann lässt seinen Blick in die Ferne schweifen.

Hebt man den Blick, so sieht man keine Grenzen

Schauen wir manchmal zu nah auf das Problem?

Eine Bekannte erzählte mir einmal, dass sie seit Wochen überlegte, ob sie sich auf eine neue Stelle bewerben sollte. Immer wieder fand sie Gründe, warum es nicht funktionieren könnte. Sie hatte zu wenig Erfahrung. Andere Bewerber seien bestimmt besser. Vielleicht sei jetzt einfach nicht der richtige Zeitpunkt.

Nach einer Weile fragte ich sie nur:

„Was wäre, wenn du nicht auf das schaust, was dir fehlt, sondern auf das, was du bereits mitbringst?“

Diese eine Frage veränderte ihren Blick auf die Situation. Plötzlich sprach sie nicht mehr über Hindernisse, sondern über Möglichkeiten. Einige Wochen später bewarb sie sich – und bekam die Stelle.

Genau daran erinnert mich der Satz: „Hebt man den Blick, so sieht man keine Grenzen.“

Wer den Blick nur auf das richtet, was nicht möglich erscheint, entdeckt immer neue Hindernisse. Wer den Blick hebt, erkennt Chancen, Alternativen und Wege, die vorher kaum sichtbar waren.

Nicht weil sich die Welt verändert hat. Sondern weil sich die Perspektive verändert hat.

Die größte Grenze ist oft nicht die Wirklichkeit, sondern der Blick, mit dem wir auf sie schauen.

  • Auf welches Hindernis richten Sie derzeit Ihre ganze Aufmerksamkeit?
  • Welche Möglichkeit übersehen Sie vielleicht gerade?
  • Was würde sich verändern, wenn Sie den Blick bewusst weiten?
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