Wecker kurz vor 12 Uhr

Nicht schon vor der Zeit aufgeben – Du schuldest Deinen Träumen noch das Leben.

Warum verwechseln wir Wartezeit mit Stillstand?

Bevor J. K. Rowling mit Harry Potter Millionen Leser begeisterte, schrieb sie über Jahre an ihrer Geschichte. Als das Manuskript fertig war, schickte sie es an verschiedene Verlage.

Die Antworten waren ernüchternd. Eine Absage folgte der nächsten. Es wäre leicht gewesen, das Manuskript in einer Schublade verschwinden zu lassen und den Traum vom Schreiben aufzugeben. Doch sie tat es nicht.

Schließlich fand sich ein Verlag, der an ihre Geschichte glaubte. Aus einem Manuskript, das zuvor niemand veröffentlichen wollte, entstand eine der erfolgreichsten Buchreihen der Welt.

Genau daran erinnert mich der Satz: „Nicht schon vor der Zeit aufgeben – Du schuldest Deinen Träumen noch das Leben.“ Wenn wir längere Zeit keine sichtbaren Fortschritte erkennen, entsteht schnell der Eindruck, dass nichts vorangeht.

Wir verwechseln Wartezeit mit Stillstand. Doch vieles entwickelt sich lange, bevor wir es sehen können. Erfahrungen sammeln sich. Fähigkeiten wachsen. Kontakte entstehen. Möglichkeiten reifen.

Von außen scheint oft wenig zu geschehen. Tatsächlich entsteht häufig genau in dieser Zeit die Grundlage für das, was später möglich wird.

Vielleicht stehen wir unserem Ziel näher, als wir selbst glauben.

Vielleicht geben wir deshalb manchmal nicht auf, weil unser Traum unerreichbar ist. Sondern weil wir glauben, dass nichts mehr passiert.

Wer seinen Träumen Zeit gibt, gibt ihnen die Chance, Wirklichkeit zu werden.

Wartezeit bedeutet nicht Stillstand. Oft wächst gerade dann das, was wir erst später als Erfolg erkennen.

  • Wo erwarten Sie heute Ergebnisse, obwohl Entwicklung Zeit braucht?
  • Welche Phase Ihres Lebens wirkt vielleicht nur deshalb wie Stillstand, weil die Veränderung noch nicht sichtbar ist?
  • Welchem Traum könnten Sie noch etwas mehr Zeit geben?
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